museum-digital
CTRL + Y
en
Objects found: 41
Kind of relationshipPublishedx
PlaceSpandaux
Refine searchAdvanced search Sorted by: ID

Lübben: Garnisonlazarett

Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V., Archiv Ansichtskarten Themen Medizingeschichte [LGV-Archiv, C 12 D-1-00423]
Lübben: Garnisonlazarett (Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. CC BY)
Provenance/Rights: Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. (CC BY)
1 / 2 Previous<- Next->
Contact Cite this page Data sheet (PDF) Canonical version (record) Calculate distance to your current location Mark for comparison Graph view

Description

Ansichtskarte mit koloriert gedruckter Wiedergabe einer Schwarz-Weiß-Fotografie, im Bild in Rot bezeichnet, links oben "LÜBBEN." Mittig oben "Garnisonlazarett." Schrägansicht des Gebäudes aus erhöhter Position.

Anschriftenseite mit leicht links der Mitte teilendem schwarzen Linienvordruck. Mittig senkrecht: "Hermann Seibt, Meissen. I/8040 Nachdruck verboten. 1914. Handk[olorierter]. Künstlerk[arte]." – Frankiert mit grüner 5-Pfennig-Germania-Briefmarke "DEUTSCHES REICH", abgestempelt "LÜBBEN (LAUSITZ) / d / -4.8.14 8-9N." – Mit Bleistift beschriftet: Adressiert "An Herrn Karl Marzahn / Cladow a/H / unten am Wasser". Links Text: [Vorgedruckt: "Lübben, den ..."] "3 August 1914 / Liebe Eltern u Geschwister! / Bin Sonntagabend 6 Uhr angelangt wir bleiben vieleicht bis Sonntag in Lübben Aktive[?] Mannschaft sind schon ins Feld gezogen ich bin zum Reservebattallion zugeteilt wir verleben vorläufig ganz gute Zeit. Wir werden warscheinlich nach Frankreich kommen. Liebe Eltern schreibt doch bitte recht bald ob Herbert von Köln a Rhein zurückgekehrt ist oder nicht weiter nichts neues / Adresse Jäger Marzahn Brandenburger Jägerbattallion[?] 3 / 1 Reservekompanie / Mit bestem Gruß Euer Sohn Karl."

Der Absender wurde am 7. 7. 1889 in (Berlin-)Cladow, wohl als Sohn eines dort ansässigen Bauern, geboren und lebte ebenda als Bootsbauer. Allerdings kehrte er aus dem Ersten Weltkrieg nicht mehr zurück. Laut Sterbeurkunde ist er bereits ein Jahr nach Abfassung der Postkarte, am 8. August 1915, 26-jährig, ledig, als "Jäger der 1. Kompagnie Reserve-Jäger-Bataillon 3" gefallen, nicht in Frankreich, sondern "bei Radziwiliszlki in Rußland". Die Eintragfung des Sterbefalls beim Standesamt Kladow erfolgte jedoch erst elf Jahre später auf Grund einer Mitteilung des "Zentralnachweiseamt(es) für Kriegerverluste und Kriegergräber in Berlin-Spandau" vom 13. März 1926 (Landesarchiv Berlin, Standesamt Kladow, Reg.-Nr. C 7/1926).
Bei dem erwähnten "Herbert" dürfte es sich umn einen jüngeren Bruder des Absenders handeln, Herbert Marzahn (geb. 17. 5. 1896 Cladow/Havel), später Schlosser in Berlin-Wilmersdorf.

Provenienz: Altbestand des Archivs.

Material/Technique

Kolorierter Lichtdruck auf Karton

Measurements

8,9 x 14,0 cm

Published Published
1914
Hermann Seibt (Verlag)
Meissen
Written Written
1914
Marzahn, Karl (Bootsbauer)
Lübben (Spreewald)
Received Received
1914
Berlin-Kladow
Sent Sent
1914
Lübben (Spreewald)
[Relation to time] [Relation to time]
1914
1913 1920
Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V., Archiv

Object from: Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V., Archiv

Die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. wurde 1884 in Berlin gegründet. Historisch Begeisterte und Fachleute haben sich in...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

The material might be used freely (and even altered) if the attribution is given.