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Ralph Zürn (1873-1930)

"Und noch eine scherzhafte Erinnerung. Der Afrikareisende Ralph Zürn hatte sich 1904 in der Dunckerstraße (jetzt -Seebergsteig) angesiedelt. • Er war der erste Grunewalder, der Angehörige fremder Völker „importierte". So hatte ihn sein Diener Kasupi, ein Ovambo-Mohr vom Okavangoflusse in Deusch-Südwestafrika, in treuer Anhänglichkeit begleitet. Der Zufall wollte, daß um die gleiche Zeit dar Generalkonsul Geheimrat Knappe sich ebenfalls in der Dunckerstraße niederließ und eine chinesische Dienerin mitbrachte. Das beunruhigte den stets humorvollen Kommerzienrat Goerz, und er äußerte bei einer der üblichen Zusammenkünfte der Herren im Cafe Grunewald: „Na ja, meine sehr Verehrten, jetzt können Sie die Beiden verheiraten und eine Zebrazucht anlegen".
Aus einer Ehe ist übrigens nichts geworden, und Kasupi, dem Europas Sitten und Gebräuche nicht recht einleuchteten, kehrte eines Tages in seine Heimat zurück, wo er als Eingeborenenpolizist tolle Streiche gemacht haben und später als Missionar tätig gewesen sein soll." - Oswald Kohut, "Aus der Geschichte der Kolonie Grunewald" in: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte, Bd. 8, 1957 S. 76

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