museum-digital
CTRL + Y
en
GLEIMHAUS Museum der deutschen Aufklärung Porträtsammlung Freundschaftstempel [A 129]
Selbstporträt Christian Bernhard Rode (Gleimhaus Halberstadt CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Gleimhaus Halberstadt / Ulrich Schrader (CC BY-NC-SA)
1 / 1 Previous<- Next->

Porträt Christian Bernhard Rode

Contact Cite this page Data sheet (PDF) Canonical version (record) Calculate distance to your current location Mark for comparison Graph view

Description

Der Lehrzeit bei Antoine Pesne ab 1741 folgen Aufenthalte in Paris von 1750 bis 1752, Rom und Venedig von 1754 bis 1755. Nach seiner Rückkehr war (Christian) Bernhard Rode (1725-1797) wirtschaftlich unabhängig als Maler in Berlin tätig. 1756 wurde er Mitglied der Akademie der Künste, deren Direktorium er 1783 übernahm; Bedeutung erlangte sein Schüler Johann Christoph Frisch. R.s malerisches und graphisches Werk umfaßt nahezu alle Gattungen, wobei realistische Bildnisse, wie er sie in den 60er Jahren und 1786 für den befreundeten Gleim schuf, eher selten vorkommen. 1761 bis 1762 stiftete Rode der Berliner Garnisonskirche vier ‚Ehrenmäler‘ preußischer Helden des Siebenjährigen Krieges (u.a. Ewald von Kleist), an denen Gleim regen Anteil nahm. Beeinflusst wurde er in seinem Schaffen durch den langjährigen Freund Karl Wilhelm Ramler, dessen 1800-1801 posthum erschienene "Poetische Werke" er illustrierte.
Rode an Gleim am 7. Juli 1786 aus Berlin: "Verzeihen Sie gütigst, daß ich mit Versprechen so lange gezögert habe, Ihnen mein schlechtes Bild zu senden, es ist ein flüchtiger Versuch durch zweyen Spiegel nach sich selber zu mahlen, nehmen Sie es als ein geringes Andenken an, und gönnen es in einem Winkel einen Platz unter dero gesamleten Bildnißen ..."
verso: B: Rode / gem: / von ihm selbst. / für / Gleim

Material/Technique

Öl auf Leinwand

Measurements

46,8 x 36,8 cm (mit Rahmen 50,4 x 40,1 cm)

Literature

  • Becker, Carl (1911): Der Freundschaftstempel im Gleimhause zu Halberstadt. Halberstadt, 126
  • Jaenicke, Eduard (1865): Inventarium der zum Canonicus-Gleim’schen Nachlasse gehörigen Bücher, Handschriften, Gemälde und Kupferstiche (handschriftlich). Halberstadt, 044
  • Körte, Wilhelm (1811): Johann Wilhelm Ludwig Gleims Leben. Aus seinen Briefen und Schriften. Halberstadt, 048
  • Körte, Wilhelm ([1810/20]): Inventarium der zum Canonicus-Gleimschen-Nachlaße gehörigen Bücher und Handschriften, Kupferstiche und Gemälde. Angefertigt durch Dr. Wilhelm Körte, damit darnach ein wißenschaftlich geordnetes Verzeichniß demnächst angefertigt werden könne. [Halberstadt], IV.126
  • Nachlassinventar (1803): Inventarium des Nachlasses des am 18ten Februar 1803 zu Halberstadt verstorbenen Canonicus und Dom-Secretair Johann Wilhelm Ludwig Gleim, ... Halberstadt, XX.028.12
  • Niemann, Ludwig Ferdinand (1824): Die Stadt Halberstadt und die Umgebung derselben. Halberstadt, 091
  • Scholke, Horst (2000): Der Freundschaftstempel im Gleimhaus zu Halberstadt. Porträts des 18. Jahrhunderts. Bestandskatalog. Bearb. v. Horst Scholke mit einem Essay von Wolfgang Adam. Leipzig, 164
GLEIMHAUS  Museum der deutschen Aufklärung

Object from: GLEIMHAUS Museum der deutschen Aufklärung

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.